Menschen besitzen verschiedene Distanzzonen, welche Sicherheitsempfinden, Zusammengehörigkeit und Beziehung zueinander deutlich machen. Menschen handeln unbewusst nach diesen „Regeln“ und jeder der diese bewusst oder unbewusst bricht, muss damit rechnen Unbehagen oder sogar Ärger hervorzurufen.

Intimdistanz

In diese Distanzzone lassen wir in der Regel nur unsere Liebsten. Sehr Enge Freunde, Familie und natürlich unsere Partner/in. Kurzzeitig kann diese Zone von Fremden durchbrochen werden. Arztbesuch, Diskothek, Menschenmengen usw.

Ca. 50 cm

Persönliche Distanz (Gesprächsdistanz)

Dies ist die Distanzzone in der sich Menschen üblicherweise bewegen, wenn sie sich unterhalten. Diese Entfernung wird für gewöhnlich nicht als beengend empfunden, solange wir uns auf unser Gegenüber einlassen. Es gilt der geprägte Satz „Eine Armlänge Abstand“

Ca. 50 cm – 1 m

Soziale Distanz

Diese Distanzzone wählen wir üblicherweise wenn wir Fremden begegnen und sich genug Platz zum ausweichen bietet. z.B. in der U-Bahn, am Bahnsteig im Wartezimmer etc.

Ca. 1 m – 4 m

Öffentliche Distanz

In dieser Distanzzone nehmen wir kaum noch sensorische Signale unserer Mitmenschen wahr. Diese Distanzzone wählen wir üblicherweise an öffentlichen Plätzen wie am Strand etc.

Kulturelle Unterschiede

Einige Kulturen pflegen andere Distanzzonen. Nordeuropäer sind z.B. zurückhaltender als lateinamerikanische Völker.

Grundsatz

Resultierend aus dem oben stehenden kann zusammengefasst werden, dass wir die Signale unserer Mitmenschen deuten sollten. Wir merken in der Regel ganz genau wenn sich andere beginnen unwohl zu fühlen. z.B. durch nervöse Seitenblicke, einen Schritt zurück etc.

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